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Wanderung Westkarpaten

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Typ Art
Wanderngeführt

 
Schon allein die Dichte der Nationalparks im Grenzbereich Polen-Slowakei lässt auf die Schätze dieser Region schließen. Für Naturfreunde -- ein verlockendes Gebiet! Durch drei Nationalparks wollen wir Sie auf dieser Reise führen, ohne dabei auf Sehenswürdigkeiten zu verzichten.
Krakau, die Krönungsstadt der polnischen Könige, bildet den Auftakt. Nach einem Bummel über den schönen Marktplatz mit den Tuchhallen, dem Rathaus und der Marienkirche sowie einem Besuch des nahe gelegenen Salzbergwerks von Wieliczka fahren Sie in den Bieszczadzki-Nationalpark -- heute das UNESCO-Biosphärenreservat. Bekannt ist dieser Park für seine hoch gelegenen Almen, die ganze Bergrücken bedecken. Wanderern bieten sich von dort unvergessliche Panoramablicke.
Mit einem Floß gleiten Sie auf dem Dunajec durch die aufregende Felslandschaft des Pieniny-Durchbruchs im gleichnamigen Nationalpark. Hinter jeder Flussbiegung eröffnen sich neue, überraschende Aussichten; stellenweise türmen sich hohe Kalksteinwände dicht am Flussufer auf. Sie erwandern das Gebiet des Beskiden-Gebirges und des Magura-Nationalparks.

 

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Reiseprogramm:

1. Tag: individuelle Ankunft in Krakow (Krakau).
Treffpunkt im Hotel in Krakau. Anschließend brechen wir zu einem etwa 2-stündigen Rundgang durch die historische Altstadt. Unser Stadtführer gibt uns Tipps für den morgigen, zur freien Verfügung stehenden, Vormittag.
Abendessen und Übernachtung in Krakau.

2. Tag: Salzbergwerk Wieliczka, Wetlina.
Frühstück im Hotel. Vormittag zur freien Verfügung. Gegen Mittag Besuch im Salzbergwerk in Wieliczka (ca. 12 km von Krakau), einem der größten Schätze Polens. Schon vor 700 Jahren wurde hier Salz gefördert. Kilometerlange Tunnel wurden im Salz gehauen; unter der Erde befinden sich sogar eine Kapelle und ein Sanatorium. Weiterfahrt nach Wetlina (Fahrt ca. 5,5 Std.).
Übernachtung in / oder in der Nähe von Wetlina.

3. Tag: Wanderung in Bieszczady -- Nationalpark.
Heute wandern wir im Bieszczady-Nationalpark, der sich im äußersten Südosten Polens erstreckt. Das gleichnamige Gebirge zieht sich in langen Bergketten von Nordwesten nach Südosten hin. Viele Fluss- und Bachtäler durchschneiden die Berge, deren Gipfel über 1.300 m hoch sind, so z.B. der Tarnica-Berg (1.346 m) - die höchste Erhebung. An den 1973 gegründeten Bieszczady-Nationalpark schließen sich jenseits der polnischen Grenze Naturschutzgebiete in der Slowakei und der Ukraine an. 1992 hat die UNESCO den Park zusammen mit den angrenzenden Schutzgebieten als ,,Ostkarpaten" in die Liste der Biosphärenreservate aufgenommen. Der Bieszczadzki-Park umfasst das westliche Bieszczady-Gebirge und einen Teil des großen Karpaty-Bogens. Dort gedeihen Buchen- und Mischwälder aus Fichten und Buchen. Im Park kann man Spuren alter Köhlereien und Sakralbauten finden. Wir besteigen den höchsten Berggipfel der Wetlinska Polonina (Alm; 1.253 m). Am Abend steht uns ein Treffen in einer Galerie in Czarna bevor.
Gehzeit ca. 6 Std., 650 m, 480 m.
Übernachtung in / oder in der Nähe von Wetlina.

4. Tag: Wanderung auf den höchsten Berg des Bieszczady-Nationalparks.
Auf einer ganztägigen, rund 5-stündigen Wanderung, erkunden wir den Bieszczady-Nationalpark. Nach dem Frühstück erfolgt der Bustransfer nach Ustrzyki Gorne. Hier beginnt unsere Wanderung auf den höchsten Berg des Nationalparks, Tarnica (1.346 m) hinauf. Nach ca. 2,5 Std. Wanderung nehmen wir zuerst den Gipfel Szeroki Wierch (1.268 m) in Angriff. Dann wandern wir über einen Berggrat auf den Tarnica-Berg (1.346 m) und auf den Krzemien (1.335 m) hinauf. Rückbustransfer vom Dorf Wolosate. Übernachtung in / oder in der Nähe von Wetlina.
Gehzeit ca. 5 Std.

5. Tag: Wanderung im Bieszczady-Nationalpark.
Auf einer rund 4-stündigen Wanderung erkunden wir heute einen weiteren Bereich des Bieszczady-Nationalparks. Wir wandern von Berehy bis Ustrzyki Gorne über den Berg Polonina Carynska (1.239 m). Vom Dorf Ustrzyki Gorne fahren wir zurück, um unseren letzten Abend im Nationalpark bei einem gemeinsamen Abendessen mit Tanz und Musik ausklingen zu lassen. Übernachtung in / oder in der Nähe von Wetlina.
Gehzeit ca. 4 Std.

6. Tag: Magura-Nationalpark den Beskiden.
Heute steuern wir das Beskiden-Gebirge an. Spektakuläre Gipfel werden wir hier nicht finden, dafür aber reizvolle, sanfte Hügellandschaft - ideal zum gemütlichen Wandern. Zuerst fahren wir nach Sanok, eine Kreisstadt an der Grenze zwischen Bieszczady- und den Niski-Beskiden. In einem der größten und interessantesten Freilichtmuseum Polens lernen wir die Sitten und Gebräuche der Walachen kennen. Danach führt uns die Route über Swiatkowa in den Magura-Nationalpark und wir machen uns auf zu einer Wanderung einem Flüsschen entlang in der Nähe vom Watkowa-Berg (847 m) in Richtung Bartne. Abgerundet wird unser Programm durch den Besuch einer orthodoxen Kirche und eines kleinen Museums.
Übernachtung in Regietow.
Gehzeit ca. 2,5 Std.

7. Tag: Wanderung nach Hanczowa.
Vormittags Besuch in einem Gestüt berühmt für Huculskie- und Walachen-Pferde. Anschließend wandern wir im Tal des Regietow-Flusses. Wir besteigen den Jaworzyna Gipfel (890 m). Danach Wanderung in Richtung Wysowa, wo eine griechische Holzkirche aus der 1. Hälfte des 19. Jhdt. steht. Wir besuchen auch einen alten Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung (Kaffetrinken im Restaurant, Fahrt mit der Kutsche, kleine Reittour möglich).
Übernachtung in Regietow.
Gehzeit ca. 4,5 Std.

8. Tag: Krynica -- Stary Sacz -- Szczawnica.
Von Hanczowa aus wandern wir heute in der Umgebung des Kurorts Krynica. Kurze Stadtbesichtigung und Bustransfer nach Stary Sacz. Bevor wir nach Szczawnica weiterfahren besichtigen wir die Stadt mit ihrem sehenswerten altem Kloster.
Übernachtung in Szczawnica oder Umgebung.
Gehzeit ca. 4 Std.

9. Tag: Pieniny-Nationalpark.
Eine Wanderung auf den höchsten Gipfel im Pieniny-Nationalpark, Trzy Korony (Drei Kronen, 982 m), steht heute auf dem Programm. Von Szczawnica gehen wir zuerst dem Fluss Dunajec entlang und dann weiter durch Wälder, über Wiesen und Almen auf den Berg Trzy Korony.
Das Pieniny-Gebirge ist ein kleiner, aber reizvoller Gebirgsstock in den Karpaten. Seine Hauptattraktion ist das malerische Tal des Flusses Dunajec, der sich im berühmten Pieniny-Durchbruch seinen Weg durch eine spektakuläre Felslandschaft mit bis zu 300 m hohen Felswänden bahnt. Von den Bergbauern, den Goralen, werden auf dem Dunajec-Durchbruch Floßfahrten organisiert -- eine Tradition, die auf das Jahr 1832 zurückgeht. Das Unterwegssein mit dem Floß, vorbei an Felsen, Wäldern und Wiesen bereitet viel Vergnügen. Traditionell werden 5 schmale, früher aus ausgehöhlten Baumstämmen, heute aus Brettern bestehende Kähne am Flussufer zu einem Floß zusammengebunden, das von zwei Flößern mit Hilfe einer Holzstange gelenkt wird.
Unsere Floßfahrt beginnt in Sromowce Katy und endet in Szczawnica. Wir fahren in eine tiefe Schlucht und folgen dem Lauf des windungsreichen Dunajec. Unerwartet schwenkt er bald nach rechts, dann wieder nach links, mal trägt er uns, wie es scheint, gerade auf die Felsen zu, dann wieder verlangsamt er seinen Lauf und „gönnt“ den Flößern etwas Ruhe.
Die Fahrt auf den Wellen des Dunajec dauert ca. 3 Stunden. Mit einem Folkloreabend klingt der Tag aus.
Übernachtung in Szczawnica oder Umgebung.
Gehzeit ca. 5 Std.

10. Tag: Szczawnica -- Krakau.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Krakau und weiter zum Flughafen. Heimreise.

 

Leistungen:

 

Nur Gruppen ab 8 Personen. Auf Anfrage.

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